Teil 1
(7. April 2026) Der Untertitel „Fakten, Mythen und Irrsinn“, kommt für ein Springer-Sachbuch, das 2024 erschienen ist, ziemlich reißerisch daher, doch viele Beispiele scheinen den Untertitel zu rechtfertigen:
„Ohne den Atomausstieg wäre der Kohleausstieg in Deutschland bereits 2023 erreicht worden.“ (39) „Zwischen 2007 und 2023 sind etwa 133 TWh klimaneutraler Atomstrom weggefallen. … Etwa drei Viertel des Ausbaus erneuerbarer Energien diente also allein dazu, zu verhindern, dass der wegfallende Atomstrom durch fossilen Strom ersetzt wird.“ (46)

Foto: Kleinwasserkraftwerk seit 1904
„Der Weg zur Klimaneutralität besteht bislang vor allem aus einem klimapolitischen Sammelsurium aus Subventionen und Ordnungsrecht (Grenzwerte, Quoten, Verbote, Zwangsstilllegungen von Kraftwerken etc.). Die Erfolgsbilanz dieser Klimaschutzinstrumente, die Deutschland und die EU bislang verabschiedet haben, 'ist bestenfalls ernüchternd – das Attribut desolat wäre ehrlicher'.“ (S. 51, das Zitat stammt von Eric Heymann).
„Das Verbot bestimmter Produkte (Stichwort Glühbirne), aber auch die bisherigen Energiesteuern haben bislang im Vergleich zu den Kosten sehr wenig gebracht.“ (52)
Luczak kritisiert den „ökonomischen Irrsinn des Kohleausstiegsgesetzes“ (123), den „teuren und klimaschädlichen Irrweg mit Biosprit und Biogasanlagen“ (65), und nicht zuletzt „die jahrzehntelange milliardenteure Erblast der temporären Überförderung der Solarenergie“ (57). Dazu kommt aktuell die Förderung von Batteriespeichern bei privaten Solaranlagen - „ein weiteres typisches Beispiel dafür, wie mangelnde Sachkenntnis der Politik dazu führt, dass eine bestimmte Industrie es mit dem Argument Klimaschutz schafft, sich auf Kosten der Allgemeinheit zu bereichern, obwohl damit sogar eine Erhöhung der Emissionen verbunden ist.“ (103)
„Der Strombedarf für ein klimaneutrales Energiesystem wird sich im Vergleich zu den jetzigen etwa 500 TWh mindestens auf 1000 TWh verdoppeln, da die Sektoren Wärme und Mobilität elektrifizieren müssen.“ (65)
Versuche, klimaneutralen Wasserstoff zu produzieren, um für Kosten von 300 Euro eine Tonne CO2 einzusparen, ist ein „irrationaler Hype“, während simple Vermeidungskosten bei 50 Euro pro Tonne liegen würden (gemessen am Preis für CO2-Emissionszertifikate, S 99). „Da ist es zumindest tröstlich, dass die Strategie der Bundesregierung in der Realität bislang so gut wie gar nicht umgesetzt wurde. Von den bis 2030 geforderten 5 GW Elektrolysekapazität sind in den Jahren 2020 bis 2023 in Summe kaum mehr als zwei Prozent (0,12 GW) gebaut worden.“ (102)
„Die Leistung der Wind- und Solaranlagen schwankt sehr stark abhängig von den Wind- und Lichtverhältnissen. Die Durchschnittsleistung von Solaranlagen liegt etwa bei 10% und die von Windanlagen etwa bei 25% der unter optimalen Bedingungen möglichen Leistung. Deshalb ist die installierte und damit maximal zu übertragende Leistung von Solar- und Windanlagen um ein Vielfaches höher als bei fossilen Grundlast-Kraftwerken, deren Durchschnittsleistung nahe der maximalen Leistung liegt.“ (142)
Ein ganzes Kapitel widmet der Autor der Frage „Elektroautos: Heilsbringer oder Sackgasse“. Hier in aller Kürze: 1. nein, 2. ja.
Mit diesen Beispielen bestätigt Andreas Luczak scheinbar die Ansichten der „Klimaleugner“. Würde die Rezension an der Stelle enden, wäre sie schwer tendenziös; sie würde weder den Gesamt-Inhalt des Buches, noch die Intention des Autors richtig wiedergeben. Luczak macht einleitend klar, dass er auf der Seite der „Klimagläubigen“ steht. So beginnt das Buch unter 1.1 mit seinem Glaubensbekenntnis, das er als „Kernaussagen der Wissenschaft“ bezeichnet:
Teil 2
Glaubensbekenntnis als „Kernaussagen der Wissenschaft“?
„- Es ist unbestritten, dass der Mensch durch den Ausstoß von Treibhausgasen für eine Veränderung des Klimasystems verantwortlich ist, dessen Ausmaß beispiellos über Tausende von Jahren ist.
- Dieser vom Menschen verursachte Klimawandel erhöht bereits jetzt die Wahrscheinlichkeit von Hitzewellen, Starkniederschlägen, Dürren und tropischen Wirbelstürmen.
- Viele durch die Treibhausgasemissionen verursachten Veränderungen sind für Jahrhunderte bis Jahrtausende unumkehrbar, z.B der Anstieg des globalen Meeresspiegels.
- Das Artensterben wird zunehmen.
- Die Armut und damit zwangsläufig verbunden auch die Zahl an Flüchtlingen werden zunehmen.
- Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgase verringern die negativen Auswirkungen des Klimawandels, …
- Ungeachtet jahrzehntelanger Klimaschutzbemühungen steigt der weltweite Treibhausgasausstoß weiterhin an, …
- Mit der aktuellen weltweiten Klimaschutzpolitik [Stand 2024] wird die globale Erwärmung auf deutlich mehr als 2°C steigen.“ (4f)
Dem gegenüber stehen die Kardinalsünden der „Klimaleugner:“ (6ff)
- Sie leiden an kognitiver Dissonanz
- „Unternehmen, die vom Verbrauch fossiler Brennstoffe profitieren, … streuen in der Öffentlichkeit Zweifel an dem menschgemachten Klimawandel ...“
- „Finanzielles Interesse an möglichst günstiger Energie.“
- Der Preis für den unsicheren Nutzen wird nicht akzeptiert.
- Generationenegoismus
- Nationaler Egoismus
Auf die Idee, dass ein „Klimaleugner“ eine der „Kernaussagen der Wissenschaft“ in Frage stellen oder gar widerlegen könnte, zumal diese "unbestritten" sind – auf diese Idee kommt ein Apostel der Klimareligion nicht. (Den Begriffe „Klimareligion“ verwendet Luczak natürlich nicht. Ohne diesen Begriff versteht man aber das Phänomen, das sich derzeit vor unseren Augen abspielt, nicht.)
Luczak selbst ist seit zehn Jahren Professor für Nachhaltige Energietechnologien an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW Kiel); davor war er zwei Jahrzehnte bei Siemens, zuletzt als Leiter Siemens Energiespeicher-Lösungen. Der Autor kennt sich aus in der Praxis! Doch auch wenn er nun an einer Hochschule unterrichtet, muss man darauf hinweisen, dass er keine Ahnung von Wissenschaft hat! Dies lässt sich an den zitierten Glaubenssätzen ablesen, die allesamt nichts mit Wissenschaft zu tun haben!
Teil 3
Kommentar HTH: Staatsversagen oder Grenzen der Erkenntnis?
1. Gesetzt: das Klima ändert sich. Das kann man seit 30-50 Jahren beobachten. Bereits eine Generation von „Wissenschaftern“ wird mehr oder weniger gut dafür bezahlt, um das und nur das zu beobachten und in immer neuen „Studien“ zu bestätigen. Aber kein Wissenschafter kommt auf die einfache Idee zu prüfen, ob die Gleichsetzung CO2 = Treibhausgas richtig ist.
1.a. Als Sprachphilosoph kann ich nur sagen: ein Treibhausgas kann die Temperaturen nur dort in die Höhe treiben, wo es ein Treibhaus gibt. Die Atmosphäre ist kein Treibhaus, sondern ein offenes System. Als Laie scheint mir das evident, für Wissenschafter liefert Werner Kirsten die fachlichen Erklärungen.
1.b Als Moralphilosoph muss ich anerkennen, dass der Mensch grundsätzlich nicht nur für sich, und seine Kinder verantwortlich ist, sondern auch für die Zukunft unseres Planeten, insbesondere die Natur (Details siehe: "Das Prinzip Verantwortung" von Hans Jonas). Konkrete, sichtbare Maßnahmen für Natur- und Umweltschutz werden von der Klimareligion allerdings ignoriert; umso mehr werden irrationale, unsichtbare Maßnahmen für das Klimaziel, die Dekarbonisierung gefordert, deren Einlösung mit Messgeräten gar nicht möglich ist. (Messgeräte befinden sich üblicher Weise in zunehmend dicht besiedelten Gebieten, kaum aber in dichten Wäldern, hohen Bergen oder auf den flächenmäßig größten Ozeanen. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das von Menschen fabrizierte CO2 in der Atmosphäre genauso messbar ist wie die Anzahl der Tannennadeln auf unserem Planeten.) So muss ich als Moralphilosoph in Frage stellen: darf, muss oder soll man „dem Menschen die Schuld zuweisen“ für das Phänomen, an das die Mehrheit der Menschheit mittlerweile glaubt: den „Klimawandel“. Wenn man den Aposteln der Klimareligion folgt, dann muss man.
1.c. Laut Konrad Lorenz ist Wissenschaft das "Pendeln der Meinungen zwischen Für und Wider". Laut Andreas Luczak ist „die Einigkeit der Wissenschaft“ (12) eine Glaubenswahrheit angeblich unwiderlegbarer Dogmen. (Details siehe: Was kann Wissenschaft leisten?)
2. Würde man tatsächlich wissenschaftliche Methoden zur Erforschung aller Klimaperioden und Klimaphänomene heranziehen, dann würde man nicht Sätze in ein „populärwissenschaftliches Sachbuch“ schreiben, die
- mit einer apodiktischen Behauptung beginnen (Es ist unbestritten,)
- a priori ein moralisches Urteil fällen (dass der Mensch durch Ausstoß für eine Veränderung des Klimasystems verantwortlich ist)
- einen chemischen Begriff (CO2) unwissenschaftlich verwenden und zusätzlich irrational aufladen (Treibhausgase)
- eine willkürliche, historisch sogar widerlegte Behauptung in den Raum stellen (dessen Ausmaß beispiellos über Tausende von Jahren ist).
3. Die Klimakatastrophenberichterstattung seit 2023 folgte nahtlos auf die Corona-Panikmache. Die Methoden der Panikmache sind die gleichen geblieben, nur das Vokabular hat sich geändert: „Hitzewellen, Starkniederschlägen, Dürren und tropischen Wirbelstürmen, Anstieg des globalen Meeresspiegel; das alles für Jahrhunderte bis Jahrtausende unumkehrbar. Artensterben, Armut, Migration“ – kein globales Problem der Gegenwart, das nicht durch den „Klimawandel“ verursacht worden sei. Paradoxon am Rande: trotz der sichtbaren Problem durch die Globalisierung, glaubt der Evangelist Luczak an die Erlösung durch den Globalismus und beklagt den „Verlust des Glaubens an die Vorteile der Globalisierung.“ (247)
4. Der jährliche CO2- Ausstoß auf unserem Planeten beträgt laut anerkannter Lehrmeinung 580 Billiarden Tonnen aus der Natur; dazu kommen jährlich rund 50 Mrd Tonnen „menschengemachter Treibhausgase“, die das System (das Weltklima ebenso wie das politische System) nun angeblich ins Wanken bringen. Das ist das gängige Narrativ „der Wissenschaft“. Es gibt heutzutage nur noch wenige Menschen mit einem tiefen Glauben. Die Leichtgläubigkeit gegenüber den oberflächlichen Wissenschaften ist dagegen grenzenlos. Das ist kein Widerspruch in sich, sondern im Gegenteil: es bedingt einander.
5. Luczak verweist darauf, dass es Recht und Pflicht eines Staates ist, durch Steuern bestimmtes Verhalten zu bewirken. Die CO2-Steuern sind so eine Lenkungsmaßnahme. Die Emissionszertifikate sind ein Versuch, den Handel mit CO2 dem freien Markt, dem freien Spiel von Angebot und Nachfrage zu überlassen. Die Umsetzung erfolgt allerdings halbherzig, solange der Staat von vornherein Zertifkikate verschenkt, ja sogar mehr, als die Unternehmen benötigen. Dies führt zu „planwirtschaftlichen Eingriffen in die Marktwirtschaft“ (102). Und dazu wird den Marktteilnehmern vorgeschrieben, welche Technologien (E-Car, Wärmepumpe) anzuwenden sind. Diese werden dann mit hohen Subventionen gefördert.
Zuletzt geht der Evangelist mit den Anhängern der Klimareligion, die seit zwei Jahren den Teufel der Erderhitzung auf alle verfügbaren Medienseiten schmieren, hart ins Gericht: „Es ist eine besonders verlogene Art der Klimaleugnung, vor dem menschengemachten Klimawandel zu warnen und deren Bekämpfung als oberstes Ziel zu verkünden, aber trotzdem unzureichende Klimaziele zu vereinbaren und diese dann noch nicht einmal einzuhalten. […] Um von diesem klimapolitischen Versagen abzulenken, werden nun vor allem die Förderung von Elektromobilität, Wärmepumpen und der Wasserstofferzeugung als zentrale Klimaschutzmaßnahmen propagiert. Diese Technologien werden zwar unbestritten benötigt, können aber erst dann zum Klimaschutz beitragen, wenn der Stromsektor in Europa weitgehend dekarbonisiert ist, was frühestens in einigen Jahrzehnten der Fall sein wird.“ Also deutlich später als 2045.
Ostern 2026
Aktuelle Schlagzeilen über die Energiekrise / Energiewende
+ Deutsche Klimaneutralität bis 2045 unrealistisch. (pte021/09.04.2026) - Klimaneutralität Deutschlands ja, aber nicht bis 2045 umsetzbar: Diese Meinung vertreten 96 Prozent der Deutschen im Rahmen einer aktuellen Umfrage des RWI - Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung. Obwohl das Land gesetzlich verpflichtet ist, bis 2045 klimaneutral zu sein, herrscht in der Bevölkerung tiefe Skepsis.
+ Energiekrise als Chance. Grüner Strom statt schwarzes Gold. Die Angriffe auf Öl- und Gasanlagen in der Golfregion und die Blockade der Straße von Hormus durch den Iran treiben die Energiepreise weltweit in die Höhe. Aber nicht alle Länder sind gleichermaßen betroffen. Vor allem bisherige Bemühungen im Ausbau erneuerbarer Energien machen sich jetzt in vielerlei Hinsicht bezahlt, meinen Fachleute. ORF.at (6.4.2026)
+ Alarm im Stromnetz: "Hellbrise" sorgt für 40.000 Megawatt Überproduktion. Deutschland steht an den Osterfeiertagen vor einer extremen Belastungsprobe für die Stromnetz-Infrastruktur. Eine Wetterlage mit viel Wind und intensiver Sonneneinstrahlung – im Fachjargon “Hellbrise” genannt – trifft auf den bundesweit niedrigsten Stromverbrauch des Jahres. Die aktuellen Zahlen versetzen Experten in Alarmbereitschaft. Die Prognosen für den heutigen Sonntag zeigen ein Szenario, das es in dieser Dimension in Deutschland noch nie gegeben hat: Einer erwarteten Erzeugung von gewaltigen 86.000 Megawatt (MW) steht ein drastisch gesunkener Verbrauch von lediglich 46.000 MW gegenüber. Das Resultat ist ein gigantischer Überschuss von rund 40.000 MW, der massiv in die Verteilernetze drückt. Erschwerend kommt ein technisches Defizit hinzu: Rund die Hälfte aller in Deutschland installierten Photovoltaikanlagen lässt sich von den Leitwarten aus nicht fernsteuern oder zentral abregeln. report24 (5.4.2026)
+ Smart-Meter-Check 2026: Der Einbau intelligenter Messsysteme in Deutschland erreicht erst eine Gesamtquote von 5,5 %. Während Vorreiter wie Berlin über 50 % der Pflichteinbaufälle versorgt haben, hinken 77 Messstellenbetreiber komplett hinterher – ihnen drohen nun Zwangsgelder der Bundesnetzagentur. elektroquatsch.de (2.4.2026)
+ Preisschock: Deutschlands neue Energiekrise. Schon wieder schießen die Kosten für Öl und Gas in die Höhe. Energie wird in Deutschland zum Dauerproblem. Ist der Wirtschaftsstandort noch zu retten? Es ist ein beunruhigend vertrautes Déjà-vu: Die Internationale Energieagentur (IEA) ruft dazu auf, verstärkt im Homeoffice zu arbeiten und Teilfahrverbote auf den Straßen einzuführen. FAZ.net 29.03.2026
+ Hochschule Köln liefert Blaupause für Quartierspeicher – Die Umsetzung scheitert an regulatorischen Hürden. Strom dort nutzen, wo er entsteht: Was technisch längst möglich ist, scheitert in Deutschland oft an rechtlichen Hürden. Das zeigt das von der DBU geförderte Forschungsprojekt „Quartierspeicher für eine Klimaschutzsiedlung“ der TH Köln. Demnach steigert die gemeinschaftliche Nutzung von Stromspeichern in Wohnquartieren Effizienz und Klimafreundlichkeit deutlich – wird jedoch durch die aktuelle Gesetzeslage erheblich ausgebremst. pv-magazin.de (31.3.2026)
Sogar Welt.de schreibt am 29.4.2026: „Seien wir ehrlich – die Energiewende ist am Ende“.
Name? Klar! @jaykay82131 via X.com am 17.5.2026 hat ein Video der „ZDF Die Anstalt“ gesichert.. Thema: CO2 Zertifikate. In der ZDF-Mediathek verschwunden, denn was nicht der Panikpolitik den Steigbügel hält, hat dort nichts zu suchen. Auf YouTube Deutschland gesperrt.
Bernd Fleischmann @BennoDiMonaco (Promovierter Ingenieur, Unternehmer, Wissenschaftler, gezwungenermaßen politisch und wissenschaftlich aktiv gegen den Klimaschwindel. in Sicherheit in der Schweiz klima-wahrheiten.de) Bernd Fleischmann @BennoDiMonaco via X.com - Heute, 26.4.26, 14 Uhr: Obwohl etliche Gigawatt an nutzlosem Sonnen- und Windstrom bereits abgeregelt sind, ist der Strompreis negativ (-48 Cent/kWh), d. h., wir bezahlen unsere Nachbarn dafür, dass sie uns den Flatterstrom abnehmen. Heute Nacht bezahlen wir sie dafür, dass sie uns Atom- und Kohlestrom liefern.Die deutsche Energiepolitik ist die dümmste der Welt!

Update 1. Mai 2026 von Richard Meusers v.W. @maternus

Libertas 🇩🇪 @Libertas2906 via X.com am 28. April 2026 - Der Irrsinn kennt keine Bremse
CDU und SPD haben es wieder getan. Nicht irgendwie, nicht halbherzig – nein, mit voller Überzeugung und in die Kamera lächelnd. Der Bundestag hat die Treibhausgasminderungsquote für Kraftstoffanbieter nochmals verschärft. Und damit nicht genug: Man ging dabei sogar über das hinaus, was die Bundesregierung selbst vorgeschlagen hatte. 59 Prozent wollte das Kabinett. 65 Prozent beschloss das Parlament. Weil man in Berlin offenbar der Meinung ist, dass Selbstverstümmelung nur dann zählt, wenn man es richtig macht.
Zur Erinnerung: Die THG-Quote liegt aktuell bei zwölf Prozent. In 14 Jahren soll sie bei 65 Prozent liegen. Das klingt wie eine ambitionierte Klimaschutzmaßnahme. Es ist in Wirklichkeit ein wirtschaftspolitisches Harakiri – durchgeführt von Leuten, die vermutlich noch nie ernsthaft darüber nachgedacht haben, woher Energie eigentlich kommt und was es kostet, sie zu erzeugen.
Umweltminister Carsten Schneider durfte natürlich sofort vor die Kameras treten und verkünden, das alles werde uns unabhängiger machen. Mehr Elektroautos, mehr Wasserstoff, mehr Biomasse – dann könne man künftige fossile Energiekrisen besser aushalten. Ein Satz, der so viele Lügen in sich trägt, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll ihn auseinanderzunehmen.
Fangen wir mit dem Wasserstoff an. Deutschland hat kein ausreichendes Pipelinenetz für Wasserstoff. Es gibt kaum Elektrolysekapazitäten. Grüner Wasserstoff, der nur dann „grün" heißt, wenn er mit erneuerbarem Strom erzeugt wird, ist so teuer, dass kein mittelständisches Unternehmen und kein Normalverdiener damit konkurrenzfähig fahren oder heizen könnte. Das Wasserstoff-Kernnetz, das rund 9.000 Kilometer lang werden soll, ist genehmigt – fertig sein soll es 2032. Wobei jeder, der Stuttgart 21 kennt, weiß, was solche Versprechen in Deutschland wert sind.
Dann die Biomasse. Deutschland hat begrenzte Ackerflächen. Diese werden bereits für Nahrungsmittel benötigt. Eine massive Ausweitung für Energiepflanzen führt zwangsläufig zu Nutzungskonflikten. Mehr Energiepflanzen bedeutet weniger Nahrung oder teuerere Importe. Beides schadet dem Land. Aber solche Rechnungen stellt man in Berlin scheinbar nicht mehr an.
Das Ergebnis dieser Politik liegt auf der Hand: Weil Deutschland weder ausreichend Biomasse produzieren noch grünen Wasserstoff in dem benötigten Umfang herstellen kann, wird man beides importieren müssen. Aus dem Ausland. Von Ländern, die nicht zwingend unsere Interessen teilen. Der Minister redet von Unabhängigkeit. In Wirklichkeit schafft man eine neue Abhängigkeit – teurer, instabiler und politisch fragwürdiger als die alte.
Bis zum Jahr 2030 sollen allein durch dieses Gesetz rund 2,7 Milliarden Euro an Mehrkosten entstehen. Natürlich nicht für den Staat. Der Staat zahlt nie. Es zahlen die Kraftstoffanbieter – und durch sie jeder, der tankt. Also jeder, der morgens zur Arbeit fährt, der Handwerker mit dem Transporter, der Spediteur, der Bauer mit dem Traktor. All jene, die in der politischen Vorstellungswelt Berlins irgendwo zwischen lästig und verzichtbar eingeordnet sind.
Was wäre die Alternative? Man könnte über Kernkraft reden. Über moderne, modulare Reaktoren, die in ganz Europa gerade eine Renaissance erleben. Grundlastfähig, wetterunabhängig, sauber. Deutschland könnte seinen Ausstieg revidieren, könnte Know-how wiederaufbauen, könnte sich von echten Abhängigkeiten befreien. Stattdessen beschließt der Bundestag eine Quote, die auf Wunschdenken basiert, auf Infrastruktur, die nicht existiert, auf Technologien, die nicht skalierbar sind, und auf Kosten, die andere tragen sollen.
Das ist keine Energiepolitik. Das ist Ideologie in Gesetzesform. Und die Zeche zahlt, wie immer, derjenige, der morgens aufsteht und arbeitet – während in Berlin die nächste Pressekonferenz über Klimaschutz und Unabhängigkeit vorbereitet wird.
Man kann nur noch fassungslos den Kopf schütteln.
SIEHE AUCH: „Bundestag verschärft CO2-Regeln – und treibt Deutschland tiefer in die Grüne Falle“, apollo-news.net (27.4.26)
+ Kommentare zu Libertas 🇩🇪
Jula die Zweite @Jula_dieZweite Apr 29 - Diese Ideologie ist so irre. Böses CO2, aber "Wolken impfen" wg. Erderwärmung. Sonne abdunkeln wollen, aber auf Sonnenenergie setzen. Kernkraft ablehnen wg. Brennstab, aber Sondermüll im gigantischen Ausmaß schaffen mit E-Autos, Windkraft u. Solarpaneelen.. Natur? Egal.
EIKE @EIKE_KLIMA Apr 29 - Das ist die forcierte Zerstörung Deutschlands. Niemand kann so dumm sein, so einen Schwachsinn, wie dem menschgemachten Klimawandel zu glauben. Wir sind einer mehr als 40 jährigen Gehirnwäsche unterzogen worden.
Electroverse @Electroversenet 2026 Apr 29, Back in 1948, Swedish glaciologist Hans Ahlmann documented warming temperatures and glacier retreat from the late 1800s to the 1940s. He called the retreat "climatic improvement." Finland warmed 1.8C in that period and the growing season lengthened by up to three weeks. It was viewed as beneficial, not a crisis - a natural post-little ice age warming.
In 1948, roughly 2C of warming in 50 years was considered a fluctuation and an improvement. In 2026, however, a 1C warm up in 50 years is justification for economy-wide controls, speech restrictions and trillion-dollar climate industries. Ahlmann's work dismantles the modern narrative. The planet has warmed more, naturally, even within living memory.
Dr. Matthew M. Wielicki @MatthewWielicki (Earth science professor-in-exile, climate and cultural realist, pluralist, husband, father, Polish immigrant, http://IrrationalFear.com) I keep hearing China is “leading the green energy transition.” China has ~18% of the world’s population …and burns more coal than the rest of the world combined.

