Kohout Pavel: Mein tolles Leben mit Hitler, Stalin und Havel
Erlebnisse – Erkenntnisse
Osburg Verlag, Berlin 2010
20. Juli 2026 - Die dritten Memoiren des Autors, der heute 98 Jahre alt wird, sind auch schon wieder 16 Jahre alt. Nur wenige Monate, nachdem die Sowjet-Panzer den Prager Frühling im August 1968 planiert hatten, veröffentliche Kohout den Memoiroman „Aus dem Tagebuch eines Konterrevolutionärs“, der in drei Zeitebenen erklärt, wie er zum Kommunisten wurde und warum er es bis zum Prager Frühling geblieben ist. Der Einmarsch der Sowjets überraschte ihn, als damals noch privilegierter Schriftsteller, während eines Urlaubs in Rom. Trotz aller Risiken kehrte er nach Prag zurück.
1997 erschien der Memoirenband „Wo der Hund begraben liegt“, in dem er die Zeit seiner Rückkehr bis zur Zwangsausweisung 1979 schildert. Der Titel des Buches bezieht sich auf seinen Hund, der von den Schergen des Regimes stellvertretend für den Dichter vergiftet wurde.