Der Euro hat uns ärmer gemacht

Kommentar von Christian Ebner, Obmann CFU Christlich Freisinnige Union

Angesichts der Ankündigung der AfD-Bundessprecherin Alice Weidel, dass eine von der AfD geführte Bundesregierung den Euro durch eine neue deutsche Währung ersetzen würde, haben etliche EU-freundliche Journalisten und Politiker die Behauptung aufgestellt, dass die Wiedereinführung einer nationalen Währung, egal ob in Deutschland oder Österreich, die betreffenden Länder infolge einer zu erwartenden Aufwertung ärmer machen würde.

Diese Behauptung ist schlichtweg falsch. Der Wechselkurs einer Währung ist die Folge der wirtschaftlichen Entwicklung eines Landes. In den Jahrzehnten vor der Einführung des Euro verlor die italienische Lira immer wieder an Wert gegenüber den Hartwährungen, wie dem österreichischen Schilling, der deutschen Mark oder dem Schweizer Franken, weil die Inflation in Italien höher war und das Land gegenüber Österreich, Deutschland und der Schweiz an Wettbewerbsfähigkeit verlor. Der Euro ist nun eine viel weichere Währung als der Schweizer Franken.

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Kontroverse um Google-Rechenzentrum

21. Juli 2026 – Vor 18 Jahren hat Google in Kronstorf (OÖ) Grundstücke zur Errichtung eines Rechenzentrums erworben. Jetzt soll es gebaut werden und der Widerstand formiert sich. ORF.at (17.7.26) berichtet über Demonstration bei Google-Rechenzentrum: „Für Freitagnachmittag rief die „Bürgerinneninitiative Rechenzentrum Kronstorf“ zu einer Demonstration bei der Baustelle auf. Mehr als 200 Personen waren vor Ort, um ein Zeichen gegenüber der Politik zu setzen.“

Foto: Google plant ein Rechenzentrum in Kronstorf, OÖ. Es soll so viel Strom brauchen, wie bisher ganz OÖ. Doch es gibt eine Alternative (gefunden in Kernhof, NÖ)

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VW. Eine Verschwörungsstory

17. Juli 2026 - Ende 2025 wurden österreichweit (vermutlich EU-weit) VW-Händler mit Neuwagen überflutet und haben seither zwei bis dreimal mehr auf Lager als davor. Teilweise wurden sogar Lagerflächen dazu gebaut oder gemietet. ethos.at-CR HTH hat dazu nicht recherchiert, sondern spekuliert und auf dieser Grundlage folgende Verschwörungsstory erfunden. (Es ist definitiv keine Verschwörungstheorie, denn eine Theorie ist falsifizierbar, während eine Story der Unterhaltung, der Ablenkung oder der Täuschung dient.) Ähnlichkeiten mit der Wirklichkeit sind rein zufällig.

VORSICHT SATIRE!

Der erste Verdacht, der aufkommt: der VW-Konzern musste 2025 dringend eine Lösung finden, um den Absatz anzukurbeln. Die Medien haben im Vorjahr mehrfach über die Absatzflaute bei VW berichtet. Die nun vorliegenden Zahlen zeigen einen Rückgang von 9,03 Mio. Fahrzeugen 2024 auf 8,98 Mio. Fahrzeuge 2025; das sind lediglich 0,6 Prozent weniger als im Jahr davor. Damit sind die Medienberichte nicht widerlegt, sondern die Tatsache bestätigt, dass der VW-Konzern massiv Druck gemacht hat auf seine Händler, deutlich mehr Fahrzeuge als üblich abzunehmen.

DER DEAL

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