Klima Fantasy Studie des CCCA

Lehrbeispiel der Klimakatastrophenberichterstattung

22. Oktober 2026 - "Klimawandel kostet Österreich Milliarden. Klima- und wetterbedingte Ereignisse haben zwischen 2017 und 2024 Schäden zwischen 1,9 und 6,1 Milliarden Euro pro Jahr verursacht. Das zeigen erste Zwischenergebnisse einer aktuellen Studie.“ (Quelle: ORF.at 22.10.2026) Vom Österreichischen Regierungsfunk wurde die PR-Mitteilung wie immer unkritisch abgeschrieben. Hier der Original-Artikel auf klimafonds.gv.at

Ein Musterbeispiel der Panik-Mache:

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Jelineks NEID

20. Oktober 2026 – Elfriede Jelinek feiert heute ihren 80. Geburtstag.

„NEID (mein Abfall von allem)“ publizierte Elfriede Jelinek nach der Debatte über die Verleihung des Literaturnobelpreises 2004 als „Privatroman“ auf ihrer eigenen Webseite, wo er bis heute kostenlos abrufbar ist. „Sie selbst wies das als Ausdruck der eigenen Distanzierung vom Literaturbetrieb aus“, so ORF.at (19.10.206)

Hier die erste Seite original.elfriedejelinek.com

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ÖH Demo gegen UNI-Budget 2028 bis 2030

Am 22. Oktober demonstrieren Studierende und Universitätsbeschäftigte in Wien gegen die Unterfinanzierung der Universitäten und fordern mehr Geld für Bildung und Forschung.

„Alarmstufe Rot – #UnisRetten!“

Wann: Donnerstag, 22. Oktober 2026

15:00 Uhr: Beginn der Großdemonstration

Wo: TU Wien (Hauptgebäude Karlsplatz), Wien

+ Großdemo der ÖH wegen Einsparungen im Uni-Budget in Wien

Meinbezirk.at (19.10.2026)

+ Pressinformation der Österreichischen Hochschüler_innenschaft (ÖH)

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Regierung diskriminiert HEUTE

DIE MILLIONENSHOW

ORF gegen HEUTE und Dichands gegen den Rest der Zeitungen und alle gegen Babler und Babler zieht den Publikumsjoker bei seiner letzten Frage:

a) aufsteigen

b) umsteigen

c) absteigen

d) aussteigen

HEUTE.at am 15.10.2026 – „Regierungsinserate: 10,4 Millionen € an den ORF. Das meiste Werbegeld von Regierungen und öffentlichen Stellen ging im ersten Halbjahr 2026 an den ORF. Auch der "Standard" war gut gebucht.“

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Aktionswoche für den Rechtsstaat

Die GÖD-Justizgewerkschaft schließt sich dem Protestaufruf der Richter:innen und Staatsanwält:innen für die Woche vom 12. bis 16. Oktober 2026 vollumfänglich an.

12. Oktober 2026 - (Presseinfo der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst – Justizgewerkschaft via OTS 14.9.2026) - „Ohne zusätzliches Personal droht der Kollaps des gesamten Systems“, schlägt Werner Gschwandtner, Vorsitzender der Justizgewerkschaft, Alarm und erklärt: „Schon Mitte Oktober hat die österreichische Justiz ihr Arbeitspensum für das gesamte Jahr 2026 rein rechnerisch erbracht. Jede Stunde, die ab dem 12. Oktober gearbeitet wird, geschieht ohne ausreichende personelle Abdeckung und geht direkt auf Kosten der Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

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Havels Vorahnung 1966: Merz 2026

5. Oktober 2026 – Vor genau 90 Jahren ist Václav Havel geboren. Vor 60 Jahren schrieb er: „Sie ist einer ungeheuerlichen Zentrifuge vergleichbar, die es fertigbringt, jeden Wert in ihren verhexten Wirbel zu ziehen und nach und nach zu zermalmen. Sie erreicht ihren Höhepunkt in der besonderen Fähigkeit, das konkrete Material nicht zu sehen, Ursprung und Besonderheit der Werte zu missachten, die Realität um sich herum überhaupt nicht wahrzunehmen, die realistische Bewertung der Dinge zu umgehen; sie sieht nur sich selbst, erstarrt in einem gewissen selbstgefälligen, isolierten, einwärts gerichteten Blick, sie verwandelt ringsum alles in bloße Argumente ihrer eigenen abstrakten Wahrheit, sie interessiert sich für alles nur noch vom Standpunkt der Einordnung in ihr Schema.“ (Quelle: V. Havels Essay „Über die dialektische Metaphysik)

Wen oder was immer Havel 1966 mit „sie“ gemeint haben mag – es ist unerheblich. Geradezu gespenstisch ist, was er damit über Erscheinungen des Jahres 2026 gesagt hat.

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RH überprüft überhöhte Honorar-Kosten

+ Rechnungshof prüfte ausgewählte Leistungen der Bundesministerien im Zusammenhang mit politischen Parteien

+ Prüfung erfolgte gemäß Antrag von Abgeordneten

Oktober 2026 – (Presseinformation des Rechnungshofes) -  In der österreichischen Bundesverfassung sind die Existenz und Vielfalt politischer Parteien als wesentliche Bestandteile der demokratischen Ordnung der Republik verankert. Sie gewährleisten zivilgesellschaftliche Teilnahme an der staatlichen Willensbildung und damit demokratische Mitwirkung.

Die auf Basis von Wahlen demokratisch legitimierten Mitglieder der Bundesregierung leiten als oberste Organe des Bundes die Verwaltung. Ihr Handeln sollte sich ausschließlich an sachlichen Kriterien und insbesondere an den verfassungsrechtlich verankerten Maßstäben orientieren. Eine Legislaturperiode ist auf maximal fünf Jahre befristet. Ihr Handeln hat jedoch langfristige Auswirkungen.

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Verfassungstag 2026

01.10.2026 (Pressinformation des VfGH + Anmerkungen HTH + Rede des Bundespräsidenten) - Die Unabhängigkeit der Justiz zu wahren müsse auch in einer prekärer werdenden Finanzsituation oberste Priorität bleiben, betonte VfGH-Präsident Christoph Grabenwarter anlässlich des heutigen Verfassungstages am VfGH in Wien. „Der Rechts- und Verfassungsstaat ist bedroht, Staaten stellen die vom Völkerrecht eingehegte internationale Ordnung offen infrage“, so Grabenwarter. Ähnlich äußerte sich Bundespräsident Alexander Van der Bellen: Auch in Österreich gebe es Strömungen, „die gezielt Misstrauen in demokratische Institutionen säen“. Daher gelte es „wirklich gut auf unsere Verfassung und unsere liberale Demokratie aufzupassen“.

[Anmerkung HTH: Wenn Grabenwarter über „den bedrohten Rechts- und Verfassungsstaat“ meint, lenkt er im gleichen Satz von Österreich ab. Wenn VdB von Strömungen, „die gezielt Misstrauen in demokratische Institutionen säen“, so geht es ihm nicht um das Misstrauen in die Demokratie, verursacht durch die obersten Organe der Vollziehung (Art. 19 V-BG), sondern in die „Institutionen“, d.h. die Institutionen von der Hofburg abwärts bis zum Rathaus aller Gemeinden.]

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NEOS-Studie über russische Narrative

Propaganda + Narrative + Meinungsbildung + Wissenschaft

29. September 2026 - Helmut Brandstätter, Mitglied des Europäischen Parlaments, und NEOS-Klubobmann Yannick Shetty haben eine „Studie“ zu russischer Desinformation in Österreichs Parlament und Landtagen vorgestellt. Dafür wurden rund 54.000 Redebeiträge im Nationalrat und in acht Landtagen zwischen Februar 2022 und Februar 2025 analysiert.

Shetty dazu in der Pressekonferenz: „Es wurden die fünf gängigsten und relevantesten russischen Narrative untersucht. Ergebnis der Untersuchung: 141 von 145 Befürwortungen prorussischer Narrative stammen von einer Partei. Von der FPÖ wurden 1:1 russische Narrative, die von Russland gesteuert werden, übernommen.

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„Preisexplosion bei Pellets wird zur nächsten Heizkostenfalle!“

27. September 2026 - FPÖ-Energiesprecher NAbg. Paul Hammerl. „Preisexplosion bei Pellets wird zur nächsten Heizkostenfalle! Pellets kosten binnen eines Jahres um 32 Prozent mehr. Gegenüber dem Jahresdurchschnitt 2021 liegt der aktuelle Septemberpreis sogar um rund 81 Prozent höher. Für ein Einfamilienhaus mit sechs Tonnen Jahresverbrauch bedeutet das über 1.100 Euro zusätzliche Brennstoffkosten gegenüber 2021.“ (APA / OTS 24.9.2026)

Die Lobbyisten von Propelets.at rechnen die Preisanstiege dagegen schön: „Heizen mit Pellets bleibt deutlich günstiger. Trotz gestiegener Preise bleiben Pellets deutlich günstiger als Heizöl und Erdgas. Im August 2026 kostet eine Jahresmenge Pellets für einen durchschnittlichen Haushalt rund 2.419 Euro. Für Heizöl fallen 4.694 Euro an, für Erdgas 4.896 Euro. Damit liegen die Brennstoffkosten für Pellets weiterhin bei nur etwa der Hälfte.“

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