Kontroverse um Google-Rechenzentrum

21. Juli 2026 – Vor 18 Jahren hat Google in Kronstorf (OÖ) Grundstücke zur Errichtung eines Rechenzentrums erworben. Jetzt soll es gebaut werden und der Widerstand formiert sich. ORF.at (17.7.26) berichtet über Demonstration bei Google-Rechenzentrum: „Für Freitagnachmittag rief die „Bürgerinneninitiative Rechenzentrum Kronstorf“ zu einer Demonstration bei der Baustelle auf. Mehr als 200 Personen waren vor Ort, um ein Zeichen gegenüber der Politik zu setzen.“

Foto: Google plant ein Rechenzentrum in Kronstorf, OÖ. Es soll so viel Strom brauchen, wie bisher ganz OÖ. Doch es gibt eine Alternative (gefunden in St. Ägid am Neuwalde, NÖ)

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Der Untergang der NEOS

+ NEOS: Das Liberale Forum und sein Untergang wiederholen sich

+ Es gibt ein Leben nach dem Bobo-Liberalismus

Von Oliver Hoffmann, demokratie.at

Der Artikel erschien ursprünglich am 19. Juli 2027 auf Substack.com

Von 1995 bis 2001 war ich ein sehr aktives Parteimitglied des Österreichischen Liberalen Forums (LiF). Ich habe Wahlkämpfe geplant, Folder entworfen und verteilt, kandiert und bin gewählt worden. Ich war aktives Mitglied und Vorsitzender diverser Parteigremien auf lokaler Wiener Ebene und auf Bundesebene. Ich war Delegierter zum Bundesforum, dem obersten Entscheidungsgremium der Partei, sowie Repräsentant auf Bezirksebene in Wien. Ich habe intensiv mit der Bundesgeschäftsführung, dem Bildungsforum (der Parteiakademie) und dem Nationalratsklub zusammengearbeitet und unter anderem die erste aktuelle Stunde des Österreichischen Nationalrats zum Thema Internet vorbereitet. Nach dem Auszug des LiF nach der erfolglosen Nationalratswahl 1999 und dem darauf folgenden Zusammenbruch der Parteiorganisation habe ich die verstreuten LiFler über Internet zusammengeführt und die (verspätete) Einberufung des ersten Bundesforums nach der verlorenen Nationalratswahl bewirkt. Ich habe aus nächster Nähe beobachten können, warum das LiF in den 1990er-Jahren gescheitert ist.

Liberaler Anspruch und Wirklichkeit

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Linzer Pflasterspektakel 2026

23. – 25 Juli 2026 in der Linzer Innenstadt

Magistrat der Landeshauptstadt Linz informiert: Bereits zum 38. Mal verwandelt das Pflasterspektakel die Linzer Innenstadt in eine Bühne für internationale Straßenkunst. Nicht nur der hohen künstlerischen Qualität der Darbietungen – von Comedy, Clownerie und Jonglage über Akrobatik, Tanz, Figurentheater und Magie bis hin zu Luftartistik, Feuershows und Musik aus aller Welt – ist es zu verdanken, dass der Linzer Sommerklassiker zu den renommiertesten Straßenkunstfestivals Europas zählt.

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VW. Eine Verschwörungsstory

17. Juli 2026 - Ende 2025 wurden österreichweit (vermutlich EU-weit) VW-Händler mit Neuwagen überflutet und haben seither zwei bis dreimal mehr auf Lager als davor. Teilweise wurden sogar Lagerflächen dazu gebaut oder gemietet. ethos.at-CR HTH hat dazu nicht recherchiert, sondern spekuliert und auf dieser Grundlage folgende Verschwörungsstory erfunden. (Es ist definitiv keine Verschwörungstheorie, denn eine Theorie ist falsifizierbar, während eine Story der Unterhaltung, der Ablenkung oder der Täuschung dient.) Ähnlichkeiten mit der Wirklichkeit sind rein zufällig.

VORSICHT SATIRE!

Der erste Verdacht, der aufkommt: der VW-Konzern musste 2025 dringend eine Lösung finden, um den Absatz anzukurbeln. Die Medien haben im Vorjahr mehrfach über die Absatzflaute bei VW berichtet. Die nun vorliegenden Zahlen zeigen einen Rückgang von 9,03 Mio. Fahrzeugen 2024 auf 8,98 Mio. Fahrzeuge 2025; das sind lediglich 0,6 Prozent weniger als im Jahr davor. Damit sind die Medienberichte nicht widerlegt, sondern die Tatsache bestätigt, dass der VW-Konzern massiv Druck gemacht hat auf seine Händler, deutlich mehr Fahrzeuge als üblich abzunehmen.

DER DEAL

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20 Jahre Weltethos Österreich

Ein Blick zurück auf die Feier im Wiener Rathaus

8. Juli 2026 (Mitteilung weltethos.at) - Das erste „Wort“ in der Volkshalle des Wiener Rathauses hatte Wolfgang Amadeus Mozart. Seine Musik hat Hans Küng, den Initiator der Weltethos-Vision, ein Leben lang begeistert. Doris Dorer, Ildiko Tarmann und Yolanda Bendahan de Wolf umrahmten mit den Sätzen des Streichtrios in D-Dur das ganze Programm. 

Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer füllten den ehrwürdigen Raum, den uns der Wiener Bürgermeister dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat. Am Beginn standen die Grußworte des Vertreters des Bürgermeisters, Gemeinderat Nikola Poljak, sowie der Geschäftsführerin der Stiftung Weltethos Deutschland, Lena Zoller, und des Präsidenten der Stiftung Weltethos Schweiz, Odilo Noti.  

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VfGH: NGOs dürfen in U-Ausschüsse

+ U-Ausschüsse: Den Zugang auf beruflich für Medienunternehmen tätige Journalisten zu beschränken, verstößt gegen den Gleichheitsgrundsatz

+ Verbot von Ton- und Bildaufnahmen ist verfassungskonform (G 8/2026)

08.07.2026 (Presseinformation des VfGH) Der VfGH hat einem Antrag betreffend Anhörungen in Untersuchungsausschüssen des Nationalrats teilweise stattgegeben: Der Zugang zu solchen Anhörungen darf nicht auf für Medienunternehmen tätige Journalisten beschränkt werden. Dass Ton- und Bildaufnahmen grundsätzlich verboten sind, ist verfassungskonform.

Nach der Verfahrensordnung für parlamentarische Untersuchungsausschüsse des Nationalrates wird bei der Anhörung von Auskunftspersonen und Sachverständigen durch einen Untersuchungsausschuss des Nationalrates nur Medienvertretern Zutritt gewährt    (§ 17 Abs. 1). Ton- und Bildaufnahmen sind ausschließlich für die Zwecke der Protokollierung sowie der Übertragung innerhalb des Parlaments gestattet.

Mehrere politisch interessierte Privatpersonen bzw. Vertreter des Vereins „epicenter.works“ hatten beantragt, diese Regelungen als verfassungswidrig aufzuheben. Es sei sachlich nicht gerechtfertigt, Personen, die keine Medienvertreter sind, vom Zutritt zu Anhörungen von Untersuchungsausschüssen auszuschließen sowie Ton- und Bildaufnahmen gänzlich zu verbieten. Die angefochtenen Regelungen verstießen damit gegen den Gleichheitsgrundsatz sowie gegen das Recht auf Kommunikationsfreiheit.

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Kultur des Scheiterns

buero.zehetner@bmwet.gv.at

4.7.26 S.g. Frau Staatssekretärin Zehetner,

Auf linkedin findet sich Ihr Beitrag „Ich gründe ein Unternehmen.

Was war denn Ihre eigene Gründungserfahrung?

Bei allem Respekt vor Ihrer Ausbildung und Karriereleiter im ÖVP-Biotop bekommt man doch den Eindruck, als würde eine Person, die noch nie einen Garten umgestochen hat, Gärtner beraten.

Was hat sich in den vergangenen zehn Jahren geändert?

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Hiroshima-Überlebende in Wien

Von Herbert Friesacher

18. Juni 2026 - Eine Hiroshima-Überlebende, eine Zeitzeugin und Nobelpreis-Empfängerin sprach in Österreich und präsentierte ihre Doku in Wien: Prädikat: Extrem berührend❣️

Setsuko Thurlow, 94 Jahre alt, ist eine der weltweit profiliertesten und bewegendsten Stimmen unter den Hibakusha (den Überlebenden der Atombombenabwürfe). Der Dokumentarfilm „The Vow from Hiroshima“ (Regie: Susan Strickler) mit Europapremiere am 17.Juni in Wien, zeichnet ihr außergewöhnliches Leben und ihren jahrzehntelangen, unermüdlichen Kampf für die nukleare Abrüstung nach.

Im Foto von rechts nach links: Ruiko Friesacher, Yuko Gulda (Gründerin von Genbaku-No-Hi), Heather Wokusch, Setsuko Thurlow

​Hier sind die wichtigsten Hintergründe zu ihr und dem Film:

​Das traumatische Ereignis und „Das Versprechen“

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KI Skepsis in Österreich

30. Juni 2026 - Presseinformation Marketagent.com online reSEARCH GmbH

AI Slop auf dem Vormarsch: KI-Inhalte zwischen Faszination und Vertrauenskrise

Umfrage zeigt: Mehrheit fordert klare Kennzeichnung und sehnt sich nach echten Inhalten

Die rasante Verbreitung von künstlicher Intelligenz sorgt für einen tiefgreifenden Wandel in der digitalen Informationswelt und stellt Nutzerinnen und Nutzer vor neue Herausforderungen. Eine aktuelle repräsentative Studie des digitalen Research Instituts Marketagent unter mehr als 1.000 Österreicherinnen und Österreichern zeigt ein klares Spannungsfeld: Während KI als Technologie grundsätzlich auf Offenheit trifft, wächst gleichzeitig die Skepsis gegenüber den Inhalten, die sie produziert.

  Fact Box:   Aktive Nutzung von KI, ambivalente Haltung: Rund ein Drittel zeigt eine positive Haltung zu Künstlicher Intelligenz (35% | Generation Z: 49%), 20% eine negative. 51% nutzen zumindest einmal pro Woche aktiv eine KI (Generation Z: 80%); vornehmlich zur schnellen Recherche (62%). Hohe Präsenz von KI-Inhalten, geringe Begeisterung: Fast 6 von 10 nehmen häufig KI-generierte Inhalte wahr (58% | Generation Z: 75%). Die zunehmende Verbreitung wird von 41% (eher) negativ empfunden und jede*r Zweite konsumiert diese (eher) ungern (52%). Die Qualität der KI-Inhalte wird mit einem Mittelwert von 2,9 nur als mittelmäßig bewertet. Unsicherheit bei Erkennung, massiver Wunsch nach Kennzeichnung: Nur rund ein Viertel fühlt sich sicher, KI-Inhalte zu erkennen (23% | Generation Z: 40%). Geachtet wird vor allem auf unnatürlich wirkende Elemente (49%) sowie unstimmige Details (43%). 85% fordern eine klare Kennzeichnung von KI-Inhalten. Social Media im Wandel, Sehnsucht nach Echtheit: Jede*r Dritte berichtet von verändertem Social Media-Nutzungsverhalten durch KI-Inhalte (33% | Generation Z: 42%). Inhalten wird weniger vertraut (54%) bzw. es wird kritischer überprüft (47%). Ein Drittel konsumiert Social Media insgesamt weniger (33%). Klar menschlich erstellte Inhalte (43%) und Content von bekannten Absendern (35%) gewinnen an Bedeutung. AI Slop und Content Flut: 71% nehmen eine Zunahme an belanglosen KI-Inhalten („Content-Flut“) wahr. 6 von 10 sind der Ansicht, dass KI-Inhalte hochwertige menschliche Inhalte verdrängen. Der Begriff „AI Slop“ ist noch eher unbekannt (23% | Generation Z: 41%). Die Mehrheit erwartet eine zunehmende Verbreitung (75%).

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Volksbegehren Eintragung KW 25

(pressetext.com 19.6.2026) Die Anzahl der Volksbegehren hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen, derzeit sind 35 in Unterstützungsphase. Die Unterstützung ist jederzeit online oder auf der Wohnsitz-Gemeinde möglich. Auch während der aktuellen Eintragungswoche, die noch bis inklusive Montag, 22. Juni, läuft.

Zur Eintragung angemeldet sind fünf Begehren:

+ Karfreitag-Feiertag für Alle

+ Polizei - kritischer Personalmangel

+ Wahlpflicht Nationalratswahl Bundespräsidentenwahl

+ GRATIS Verhütung

+ Transparenz im Parlament

Der Verein Moral 4.0 unterstützt letzteres, das folgende Forderungen stellt: Die Inbetriebnahme der elektronischen Abstimmungsanlage im Parlament. Namentliche elektronische Abstimmung im Nationalrat als Regelfall.Transparente Dokumentation des individuellen Stimmverhaltens aller Abgeordneten auf der Homepage des Parlaments.

Die Initiatoren des Volksbegehrens, Kristoffer Dorfmayr und Hans Kirchmeyr, verweisen auf ihrer Webseite www.transparenzimparlament.at auf einen gravierenden Mangel der derzeitigen parlamentarischen Praxis: "Bei den meisten Abstimmungen wird nicht ausgezählt: Die Abgeordneten stehen auf und das Präsidium schätzt einfach, ob die Mehrheit steht. Das ist alles andere als transparent, aber es reicht meist aus, da in der Regel ohnehin entlang scharfer Parteigrenzen (Stichwort: Klubzwang) abgestimmt wird. Genau gezählt wird nur in ganz seltenen Ausnahmefällen, wenn jemand das Ergebnis anzweifelt oder eine namentliche Abstimmung verlangt."

Hubert Thurnhofer, Obmann des Vereins Moral 4.0, meint: "Es ist untragbar, dass Ergebnisse, die man ohne Umstände exakt erheben könnte, vom Parlamentspräsidenten geschätzt werden. Die technischen Hürden, die vor dem Umbau des Parlaments allenfalls noch vorgebracht werden konnten, gehören längst der Vergangenheit an. Es ist in Wahrheit skandalös, dass die trägen Parlamentsparteien erst die Aufforderung durch ein Volksbegehren brauchen, um die Geschäftsordnung den Erfordernissen der Zeit anzupassen."

UPDATE 25.6.2026: Alle Begehren sind an der 100.000er Grenze gescheitert. Details siehe Mitteilung des BMI.

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