SED: Berlin 1951 - Wien 2021

24.11.2021 - Doppelseitige Anzeige der Stadt Wien in dem Schmierblatt, das mit jeder Ausgabe den Namen unserer Republik besudelt. No Comment!

SED Wien 2021

Ein Vergleich mit DDR-Plakaten 1951

SED 1951 Berlin

Bei genauer Betrachtung nun doch ein Kommentar: aus rein ästhetischer Sicht ein deutlicher Rückschritt! Aus politischer Sicht ein Fortschritt, wenn man die DDR für eine echte Demokratie hält.

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Autoren sagen: das ist KEIN ZUSTAND

27. Oktober 2021 - Seit Februar 2021 betreibt der "Verein für kulturelle Information" den Blog KEIN ZUSTAND, auf dem unterschiedliche Stimmen zu Wort kommen, die sich kritisch mit den Regierungsmaßnahmen zur Corona-Pandemie auseinandersetzen. Darunter befinden sich viele Autorinnen und Autoren des Promedia Verlags wie Andrea Komlosy, Andreas Pittler, Marlen Schachinger, Peter Wahl, Claudia von Werlhof, Ernst Wolff, Ullrich Mies, Maria Wölflingseder, Wilhelm Langthaler, Birge Krondorfer, Martina Kaller, Bernhard Heinzlmaier, Karl Reitter, Diether Dehm, Annette Groth, Eva Brenner u.a.

Mit dabei ist auch GEA-Geschäftsführer Heini Staudinger, der auch die auflagenstarke Zeitschrift brennstoff herausgibt. Alle Ausgaben als PDF sind im Internet abrufbar.

In Reaktion auf aktuelle Verschärfungen im Corona-Regime haben sich manche der Autoren ein zweites Mal zu Wort gemeldet.

Alle AutorInnen im Überblick

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Herbst Poesie

Ilse Aichinger (1921-2016)

Am 1. November hätte die Schriftstellerin ihren 100. Geburtstag gefeiert, am 11. November ist ihr fünfter Todestag. "Es gibt, gerade im frühen Herbst, Tage, an denen die Grenzen im Hinüberwechseln noch einmal sehr scharf werden", schreibt sie in ihrer Novelle "Seegeister", die auf hr2.de als Podcast abrufbar ist. Der Blogger Pirandello schreibt auf fischundfleisch: "Sie schrieb so, dass ihre eigene Sprache für sich eine höchste Intensität bekam und die Präzision des Instruments der Sprache allein durch Wortsetzung, durch Rythmik, durch Melodie und sorgfältige Auswahl erreicht wurde. Das ist ihr 'Geheimnis' bzw. ihr Können und ihre Meisterschaft, die nie davon abhängig war, verbrecherische Ideologien auch nur beim Namen zu nennen, um sie dadurch deutlich zu machen. ILSE AICHINGER war für sich und durch sich deutlich genug. Sie erkannte auch mit den Jahren, dass die VERKNAPPUNG der Wortmengen als dringlichstes Gebot vor ihrer Schriftstellerklause standen, dass WAHRHEITEN darauf warteten, mit den knappsten zur Verfügung stehenden Wörtern beschrieben zu werden und sie erkannte zunehmend die Gefahr des KONFORMISMUS in der Tätigkeit des Schreibens selbst, als auch in der Objektivierung des Stilmittels SPRACHE AN SICH."

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