Untersuchung Marketagent.com online reSEARCH GmbH im Auftrag der idealo Internet GmbH
24. März 2026 – (Presseinformation Marketgent) - Inflation, steigende Lebenshaltungskosten und immer komplexere Preisstrukturen sorgen bei vielen Menschen in Österreich für wachsenden Frust beim Einkaufen. Eine aktuelle Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Marketagent im Auftrag von idealo.at zeigt: Für einen Großteil der Bevölkerung sind steigende Preise das größte wirtschaftliche Sorgen-Thema. Gleichzeitig investieren Konsument*innen zunehmend Zeit in Preisvergleiche, auf der Suche nach Transparenz, Orientierung und fairen Angeboten.

Fact Box:
• Preisfrust: 87% der Österreicher*innen sorgen sich über Inflation und steigende Lebenshaltungskosten. 63% fühlen sich beim Einkaufen häufig von Preisen genervt oder frustriert. 67% berichten, dass ihr persönlicher Preisfrust in den letzten Monaten zugenommen hat. Lebensmittel (89%) und Energie (86%) verursachen den größten Preisfrust. Größter Frustfaktor sind die ständig steigenden Preise (61%).
• Preisvergleich: 73% haben bereits erlebt, dass ein Produkt kurz nach dem Kauf woanders deutlich günstiger war. 81% nutzen Preisvergleichsportale. 84% wünschen sich transparente Preisverläufe, um den besten Kaufzeitpunkt zu erkennen. 83% sind bereit, Zeit in Preisvergleiche zu investieren, um Geld zu sparen.
• Heimische/europäische Shops vs. internationale Plattformen: 78% nehmen große Preisunterschiede zwischen europäischen Shops und internationalen Plattformen wahr. 76% haben oft das Gefühl, zu viel zu bezahlen, wenn sie Preise zwischen diesen Plattformen vergleichen. Österreichische Anbieter genießen das größte Vertrauen beim Online-Shopping (91% | chinesische Anbieter: 18%). 76% sind bereit, für gesicherte höhere Qualität bei einem europäischen Anbieter mehr zu bezahlen.
Inflation bleibt größtes Sorgen-Thema
Die vergangenen Jahre waren für viele Haushalte in Österreich von steigenden Preisen geprägt: von Energie über Lebensmittel bis hin zu Alltagsprodukten. Entsprechend groß ist die Sensibilität beim Thema Preise geworden. Eine aktuelle Marketagent-Studie im Auftrag von idealo.at zeigt deutlich, wie stark dieses Thema die Bevölkerung beschäftigt: Inflation, Preissteigerungen und steigende Lebenshaltungskosten sind aktuell die größte Sorge der Österreicher*innen. Fast neun von zehn Befragten geben an, dass ihnen diese Entwicklung große oder zumindest eher große Sorgen bereitet (87%).
[Anmerkung ethos.at / siehe auch: Inflations-Paradoxon: Je größer die Wirtschaftskrise (2008, 2020) umso mehr sparen die Österreicher, doch umso stärker ist der Wertverlust des Ersparten! (Rund 10 Prozent Wertverlust jährlich! HINTERGRUND: Wer in Friedenszeiten einen „Notgroschen auf die hohe Kante“ legt, handelt klug. Wer allerdings in Kriegszeiten (und die EU hat bereits auf Kriegswirtschaft umgestellt!) spart, der ist dumm. Denn der schleichende Geldverlust wird sich mit jeder Eskalationsstufe beschleunigen. AUSWEG: Für alle, die nicht genug gespart haben für eine weitere Vorsorge-Wohnung und aus ökologischen Gründen auch kein Zweit-Auto wollen, gibt es eine Alternative: Kunst als Anlage! ]
Lebensmittel und Energie sorgen für den größten Ärger
Besonders stark trifft der Preisfrust jene Bereiche des täglichen Lebens, die für Haushalte unvermeidbar sind. An der Spitze stehen dabei Lebensmittel (89%) und Energie (86%). Doch auch andere Konsumkategorien bleiben nicht verschont: Mehr als die Hälfte der Österreicher*innen ärgert sich über Preise in Bereichen wie Drogerie, Möbel, Kleidung oder Elektronik. Der größte Auslöser für Frustration sind dabei ständig steigende Preise (61%), gefolgt von dem Gefühl, dass unverbindliche Preisempfehlungen künstlich hoch angesetzt werden (42%).
Als Reaktion auf die zunehmende Preisunsicherheit greifen viele Konsument*innen zu einer klaren Strategie: Sie vergleichen Preise intensiver als früher. 8 von 10 haben bereits Preisvergleichsplattformen genutzt (81%). 83 Prozent sind bereit, Zeit in Preisvergleiche zu investieren, wenn dadurch Geld gespart werden kann.
Diese Veränderung im Shoppingverhalten wird auch durch persönliche Erfahrungen verstärkt: 73 Prozent der Befragten haben bereits erlebt, dass ein Produkt kurz nach dem Kauf woanders deutlich günstiger angeboten wurde. Wenig überraschend also, dass sich die heimischen Verbraucher*innen mehr Transparenz beim Einkaufen wünschen. Vergleichsplattformen wie idealo.at können dabei helfen, sich im Preis-Dschungel zu orientieren. Welche Features und Funktionen die Österreicherinnen und Österreicher dabei besonders hilfreich finden, weiß idealo.at-Country-Managerin Nike Herzog-Osikominu: „Viele Menschen entdecken den besten Preis erst nach dem Kauf. Preiswecker, Preisverlauf und Preisvergleich helfen dabei, den richtigen Kaufzeitpunkt zu finden und unnötige Ausgaben zu vermeiden. Mit der idealo-App haben Online-Shopper*innen alle Angebote auf ihrem Smartphone und können jederzeit beim besten Preis zuschlagen.“
